Kinderrecht sollten im Grundgesetz verankert sein, damit Kinder

  • besser gefördert, geschützt, gehört und gesehen werden,
  • im Zusammenleben mehr Gerechtigkeit erfahren und
  • Mitentscheidung ermöglicht wird, die sie wünschen und die ihnen zusteht.


Seit vielen Jahren macht sich das Aktionsbündnis Kinderrechte mit dem Kinderschutzbund, UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk für die Kinderrechte im Grundgesetz stark. Nun ist es endlich gelungen, einen Gesetzesentwurf auf den Weg zu bringen. Über die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetzt müssen der Bundestag und der Bundesrat in einer Zwei-Drittel-Mehrheit entscheiden.

Im Gesetzesentwurf ist die Ergänzung des Art. 6 Absatz 2 vorgesehen: 

"Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder einschließlich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sind zu achten und zu schützen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu berücksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Gehör ist zu wahren. Die Erstverantwortung der Eltern bleibt unberührt." 

Das Aktionsbündnis kritisiert den bisherigen Gesetzesvorschlag als unzureichend, wie Sie der Pressemitteilung  entnehmen können. "Rechtliches Gehör" ist keine echte Beteiligung die das Kindeswohl in den Mittelpunkt stellt. Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes fordert im Interview bei HR-Info eine Nachbesserung des Gesetzesvorschlags.


PM Kinderrechte ins Grundgesetz
KR ins GG.pdf (224.62KB)
PM Kinderrechte ins Grundgesetz
KR ins GG.pdf (224.62KB)

 

Interview mit Heinz Hilgers